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1900 n.Chr.  -  Mai 1979 n.Chr.

 

1900   

  [ChrA] vom 10. Mai bis 19. Mai Nachtfröste, denen Kartoffeln, die Triebe von Eichen, Eschen und Buchen, und die Obstbaumblüten zum Opfer fielen. Es gab im Jahre 1900 keine Leinernte. Der Sommer war prächtig und der Herbst ausgezeichnet.

Im Juni 1900 wurde die Treppe nach der Kirche durch 10 neue Stufen, die gegen die älteren, kürzeren und zerbrochenen ausgewechselt wurden, erneuert.

Im Herbste 1900 war gar kein Frost bis zum Ende des Jahres.

01.01.1901   

[ChrA] begann der Frost und dauerte bis zum 20. Januar, Schnee nur am 1. Januar etwa 1.- cm. Im Januar gab es 11 Copulationen, und 4 Mädchen heirateten außerdem nach auswärts. Nach Unterbrechung begann am 14.2. wieder die Kälte, am 16./17.2. 2.- cm hoher Schnee.

21.07.1901   

[ChrA] zog ein starkes Hagelunwetter von Neuen Berge über das Eckerfeld nach Weinhagen. Ansonsten ein trockener Sommer, die Ernte war gut.

07.10.1901   

[ChrA] war gegen Mittag und Abend ein so gewaltiger Sturm mit Gewitter, daß an der Landstraße eine Menge Bäume entwurzelt und umgeweht wurden, und einige abbrachen.

15.08.1901   

[ChrA] Gründung des Konsumvereins mit 86 Mitgliedern in Rh.

1902   

  [ChrA] errichtete der Fabrikant Hertwig in der Erbständigen Mühle anstelle der unterschlächtigen Holzräder eine Turbine mit 1 größerem und 1 kleinerem Wasserrad für
50 000 Mark.

Das Erntejahr 1902 war ein sehr kühles, regnerisches Jahr.

1903   

  [ChrA] wurde auch die Fabrik umgebaut für 60 000 Mark und vergrößert. Um seinen Garten bei der Mühle zog er eine Mauer aus Beton. Gegenüber in den Berg baute der Maler Karl Monecke einen Keller aus Beton.

1903-1914   

  Papst Pius X.

1904   

  legte Fabrikant Hertwig in seinem Garten eine Hühnerzucht mit einer Brutmaschine an.

1904   

  wird am Bornberge noch immer mit Sähen von Eicheln und Pflanzen von Eichenbäumen fortgesetzt.

06.11.1904   

[KBRh] ist am Tage vor Ostern am Abend beim Läuten die kleine Glocke entzweigesprungen und von Otto in Hemelingen am 25.Oktober umgegossen. Neu eingeweiht auf den Namen des Hl. Sebastian. Dabei wurde die Glocke von 492 Pfd. auf 773 Pfd. vergrößert

28.10.1904   

[KBRh] Pfarrer L. Specht ist auf Antrag von dem Hildesheimer Bischof Wilhelm die Erlaubnis erteilt, die neubeschaffte Glocke einzuweihen. Es handelt sich um die Sebastiansglocke, 386 kg, 85 cm Durchmesser, auf den Ton B gestimmt, von der Fa. Otto in Bremen Hemelingen gegossen.

1905   

  [Dige] Rhumspringe 882 Einwohner

1905-1907   

  [KBRh] Aloys Muth, Pfarrverweser in Rhumspringe, aus Hilkerode, danach Kaplan in Ringelheim

22.07.1906   

[ChrA] beim 35-jährigen Stiftungsfest erhält der Gesangverein eine neue Fahne.

1907   

  [ChrA] wird der Gesellenverein zu Rhumspringe gegründet

1907-1919   

  [KBRh] Friedrich Aselmeyer, Pfarrer in Rhumspringe, geb. 29.6.1871 in Hildesheim, Kaplan in Ringelheim. In Rhumspringe erbaute er

1908   

  das neue Pfarrhaus für 14000 Mark

1908   

  entsteht aus dem Gesellenverein durch den Abgang der verheirateten Männer der Männerverein.

1908   

  [SCro] im Mai brach eine Masernepidemie aus, die Schule mußte geschlossen werden, 1 Kind aus der Unterstufe starb.

1909   

  erscheint von Karl Thürnau die Schrift: "Rhumequelle", in der der Zusammenhang der Rhumequelle mit Oder und Sieber nachgewiesen wird.

1910   

  Bau der Wasserleitung in Rhumspringe

1911   

  Bau der Eisenbahnlinie von Herzberg nach Bleicherode.

01.11.1910   

[SCro] wurde zum stellv. Lehrer der Schulamtsbewerber Heinrich Sallandt aus Hockeln bestimmt, welcher vom 1. Febr. 1911 ab als einstweilig angestellter Lehrer fungierte bis zum 1.Oktober 1911

23.02.1911   

[SCro] ist der Lehrer Johannes Mecke vormittags 6 Uhr verstorben.

1911   

  [Kugo] war ein Glutjahr - Sehr heißer Sommer.

01.10.1911   

[SCro] Alfred Kellner als Lehrer und Organist angestellt.

31.10.1911   

Der Postkutschendienst Duderstadt-Herzberg wird eingestellt.

01.11.1911   

Eröffnung der Bahnlinie Herzberg-Bleicherode.

1912   

  [Kugo] war ein Flutjahr, sehr nasser Sommer.

01.10.1912   

[SCro] ist der Lehrer Hermann Horstmann angestellt.

1913   

  in Rhumspringe 1025 Einwohner

1914-1922   

  Papst Benedikt XV.

1914   

  [SCro] Trennung der Sommer-und Herbstferien mit jeweiliger Terminfestlegung.

1.8.1914   

Beginn des I. Weltkrieges

1914   

  [SCro] Alfred Kellner schreibt: Durch die Einrichtung einer 3. Lehrerstelle trat die Frage des Neubaus eines Schulgebäudes mit 3 Klassenräumen in den Vordergrund. Als Platz für das neue Schulgebäude ward der restliche Teil des Hertwigschen Grundstücks am Mühlenstege festgelegt. Nach Entwurf der Zeichnung des Maurermeisters Diedrich aus Duderstadt wurde am 11. Juli 1914 ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Firma Mittendorf und Monecke, Braunschweig für 45 000 Mark. Im Frühjahr 1915 wurde der Bau begonnen, und trotz der durch den Weltkrieg entstandenen Schwierigkeiten zu Ende geführt. Zu Ostern 1918 wurde das neue Schulgebäude bezogen.

1914-1915   

  noch zu Pfarrer Aselmeyer: Für die Kirche sammelte er 3500 Mark, die in der Inflation verfallen sind. Gestorben am Schlaganfall.

1915   

  [HPF] ließ Hertwig ein eigenes Anschlußgleis an der 1911 eröffneten Bahnlinie Herzberg-Bleicherode bauen. 1916 Ankauf der Pappen und Kistenfabrik Sperrluttertal, die zur Holzschleiferei ausgebaut wurde mit 350 Ps Wasserkraft.

1917-1932   

  [KBRh] sind für den Kirchbau 16000 Mark gesammelt.

1918   

  [SCro] Aufhebung der Geistlichen Schulaufsicht und Einführung der Kreisschulinspektoren.

1919   

  [Gle] in Rhumspringe 1014 Einwohner

1919-1940   

  [KBRh] Joseph Burchard, Pfarrer in Rhumspringe, geb. 1.1.1878 in Immingerode. Er baute die Kirche nach den Plänen des Architekten Fricke aus Hannover um. Pfarrer Burchard ging nach Heiligenstadt in Ruhe, dort plötzlich am 16.9.1941 verstorben.

15.10.1919   

[SCro] zur Vertretung Lehrer Ludwig Gerlach angestellt

30.12.1919   

[KBRh] bestellt Pfarrer Josef Burchard bei der Fa. Otto in Hemelingen eine Glocke. Diese Glocke, Regina pacis ist am 6.12.1920 eingeweiht, 570 kg, 95 cm Durchmesser, gestimmt auf As.

1920 - 1923   

   Die Inflation: 1917 kostete ein 3kg-Brot 1.08 Mark, Juli 1920 = 5.--, Juli 1921 = 10.--, Dezember 1922 = 420.--, Januar 1923 = 800.--, 15. Nov. 1923 = 1 000 000 000 000 000 000.-= 1 Billion Mark = 1 Rentenmark. Zum Ende wird 1 Billion Mark = 1 Rentenmark, 10 Milliarden = 1 Rentenpfennig.

15.10.1920   

[SCro] zur Vertretung Lehrerin Mathilde Eichmann angestellt

13.12.1920   

[SCro] Alfred Kellner zum Hauptlehrer ernannt

1922-1939   

  Papst Pius XI.

1922   

  [SCro] Grippe-Epidemie mit 14 Tagen Schulausfall.

1922   

  wird der elektrische Strom in Rhumspringe eingeführt

1924   

  [SCro] Ferientage erhöht auf 85 Tage im Jahr.

01.04.1925   

[SCro] Adolf Heise als Lehrer angestellt

1925   

  [Dige] sind in Rhumspringe 1069 Einwohner

20.07.1925   

[SCro] Schadenfeuer bei Franz Jacobi, wobei 1 Kind des J. verbrannt ist.

1925   

  [SCro] ist das Krieger- Ehrenmal zu Rhumspringe für die Gefallenen des 1. Weltkrieges, 28 Gefallene, eingeweiht, anläßlich des 35-jährigen Stiftungsfestes des Kriegervereins.

1926   

  Das 1. Rundfunkgerät in Rhumspringe

01.10.1926   

[SCro] Georg Stocklossa als Lehrer angestellt

01.03.1927   

[SCro] zur Vertretung Albert Breitemeyer als Lehrer angestellt

01.10.1927   

[SCro] Bernhard Henkel als Lehrer angestellt

03.1928   

  Gründung des Frauenbundes in Rhumspringe

01.05.1928   

[SCro] Jakob Henkel als Lehrer angestellt

01.11.1928   

[SCro] Clemens Vollmer als Lehrer angestellt

1928   

  [HPF] etwa 200 Beschäftigte und Produktion von 4500 to Papier und Pappe. Die Verwaltung befindet sich in Duderstadt.

1928-1929   

  Bau der Kreiswasserleitung

1.11.1928 -5.3.1929   

  [Kugo] sehr strenge Kälte bis - 33 Grad.

01.04.1929   

[SCro] Magdalene von Hermanni als Lehrerin angestellt

01.06.1929   

[SCro] Johanna Schärmeyer als Lehrerin angestellt

01.07.1929   

[SCro] Elisabeth Preiß als Lehrerin angestellt


NACH OBEN

24.03.1930   

[SCro] Hans Bürger als Lehrer angestellt

13.06.1930   

[SCro] Schadenfeuer bei Oswald Hildebrand und Gottlieb Monecke im Oberdorf

01.07.1930   

[SCro] Hans Kegler als Lehrer angestellt

1932   

  [KBRh] im Frühjahr wurde das Dach der Kirche und Turm erneuert. Für 13000 Mark hat Gottlieb Diedrich aus Hannover, Rhumspringer Kind, die Anbauten erstellt.

01.04.1932   

[SCro] Alfred Holze als Lehrer angestellt

1.10.1932   

  [Kugo] Amtsgericht zu Gieboldehausen aufgehoben.

1932   

  [HPF] Die allgemeine Wirtschaftskrise zwingt Hans Hertwig zum Verkauf der Holzschleiferei Sperrluttertal. Beide Söhne von Hans Hertwig fielen im 2. Weltkrieg, daher verpachtete er seinen Betrieb 1942 an den Kaufmann Johannes Reinmuth, der die Fabrik mit allen Grundstücken 1948 käuflich erwarb.

1933   

  [KBRh] Die Anstriche in der Kirche haben nochmals 5000 Mark gekostet

01.04.1934   

[SCro] Karl Koch als Lehrer angestellt

1934   

  wird wegen Wassermangels die Kreiswasserleitung aus der Rhumequelle gespeist.

1935   

  [SCro] Durch umbau der früheren Zigarrenfabrik von Engelhard & Biermann wird das Landjahrlager geschaffen, in das 46 Jungen aus dem Aachener Gebiet einziehen.

15.07.1935   

wurde der Kindergarten durch die NSV auf dem Schulzeschen Saal für die Erntezeit mit 75 Kindern eröffnet. Kindergärtnerin Frl. Gertrud Reinhard. In den folgenden Jahren in einen ganzjährigen Dauerkindergarten umgewandelt und in die Mädchenschule verlegt.

22.09.1938   

[SCro] Schadenfeuer Wwe. Anna Steinmetz, Hugo Kirchner, Joseph Schmiedekind.

01.10.1938   

[SCro] Otto Wand als Lehrer angestellt

1939   

  [Dige] Rhumspringe 1232 Einwohner

1939-1958   

  Papst Pius XII.

1940-1955   

  [KBRh] Robert Hartmann, Pfarrer in Rhumspringe, geb. 13.2.1894 in Obernfeld, als Sohn des Lehrers Robert Hartmann. Studierte nach dem Weltkrieg, an dem er als Soldat teilnahm, in Münster Theologie, war danach 1 Jahr im Priesterseminar Hildesheim, 24.2.1923 Priesterweihe von Bischof Dr. Nikolaus Bares in Hildesheim, danach vom 1. April 1923 Inspektor im Knabenheim Bernwardshof, Himmelsthür, 16. Okt. 1929 als Pastor nach Ochtersum, vom 1.Mai 1935-1940 Pastor in Sarstedt. Ab dem 1. Mai 1940 als Pfarrer in Rhumspringe. 1940 erneuerte er den Treppenaufgang zur Kirche, ebenfalls 1940 erwarb er durch einen Vergleich vor dem Schiedsgericht in Hildesheim das alte Schul-und Küsterhaus, um darin einen Kindergarten zu errichten, unter der Leitung von Vinzens- Schwestern aus Hildesheim.

Am 18. März 1942 wurde er von der Gestapo verhaftet, war bis zum 27. Januar 1943 in Untersuchungshaft, und obwohl ihm keinerlei Vergehen nachgewiesen werden konnten, wurden ihm im Prozeß vor dem Sondergericht in Hannover unter dem Vorwurf "Gefährdung der Sicherheit zwischen Volk und Führung" und "untragbar für die Jugenderziehung" weiter in "Schutzhaft behalten und ins Konzentrationslager Dachau eingeliefert. 1945 durch Flucht aus dem KZ entwichen und nach längerem Verbergen nach Rhumspringe zurückgekehrt. Am 30. März 1949 ernannte ihn Bischof Dr. Godehard Machens zum Dechanten für das Dekanat Gieboldehausen. Am 11. Sept. 1955 im Krankenhaus zu Duderstadt verstorben. Die Todesnachricht erhieltenm die Rhumspringer, als sie gerade zur Wallfahrt nach Hilkerode aufbrechen wollten.

01.08.1940   

[SCro] Brigitte Schliephake als Lehrerin angestellt

01.10.1941   

[SCro] Franz Degenhardt als Lehrer angestellt

16.01.1942   

[KBRh] werden die Glocke Regina pacis und die beiden Uhrschlagglocken ausgebaut und nach einigen Tagen abgeholt. Keine dieser Glocken wurde nach dem Krieg auf dem Glockenfriedhof in Bremen wieder aufgefunden. MÜ 02.03.1942 mit dem Pfarrer werden Männer und Frauen, die in der Volksmenge vor dem Bürgermeisterhause protestiert und Äußerungen und Drohungen gegen den Staat und die Regierung ausgesprochen hatten verhaftet. Pfarrer Alois Gödecke aus Hannover sorgte für Rechtsvertretung für alle Verhafteten, sodaß in der Verhandlung nach sechs Wochen alle straffrei und nicht verurteilt wurden. Es waren Franz Gödecke und dessen Ehefrau Anna geb. Gebhard, Gottfried Diederich im Oberdorf, Hermann Wagner im Unterdorf (genannt Schätz), Elisabeth Jacobi geb. Engelke, Agatha Koch aus der Lehmkuhle geb. Wagner, Elfriede Faßhauer jetzt verh. Nolte, geb. Habich, Else Nolte geb. Wagner, Ehefrau von Hans Nolte, Therese Koch geb. Moneke, Ehefrau von Franz Koch Oberdorf, Anna Rüdemann, Ehefrau Heinrich Rüdemann, am Bahnhof, Mariechen Wagner geb. Germershausen, Ehefrau Otto Wagner, Rosa Plumenbaum, Ehefrau Hermann Plumenbaum, Frl. Römermann aus Hilkerode, Haushälterin des Dechanten

01.09.1943   

[SCro] Margarethe Blanke als Lehrerin angestellt

16.08.1944   

[SCro] Josefine Käsehage als Lehrerin angestellt

12.02.1945   

[SCro] Gertrud Heilein als Lehrerin angestellt.

20.11.1946   

[SCro] Josef Marcinek als Lehrer angestellt

01.07.1947   

[SCro] Charlotte Sallmann als Lehrerin angestellt

15.07.1947   

[SCro] Josef Jacobi als Lehrer angestellt

20.6.1948   

  Währungsreform. Je Person werden DM 40.- bar ausgezahlt, später erfolgt ein Ausgleich zu 10 % der Guthaben auf Konten und Versicherungen.

01.01.1949   

[SCro] Fritz Drüke als Lehrer angestellt

01.04.1949   

[SCro] Hilmar Renner als Lehrer angestellt

1950   

  [Dige] Rhumspringe 1814 Einwohner, neben der Stadt Duderstadt mit 553 Einw/qkm erreicht Rhumspringe bei 3.76 qkm die dichteste Besiedlung mit 482 Einwohnern/qkm im Kreis Duderstadt.

05.02.1950   

[KBRh] von einem unbekannten Stifter ist eine Glocke gestiftet, die an diesem Tage, von der Fa. Johannes Reinmuth in Hemelingen abgeholt, durch Dechant Robert Hartmann eingeweiht wird. Sie erhält wieder den Namen Regina pacis, Königin des Friedens

01.05.1950   

[SCro] Paul Wicke als Lehrer angestellt

01.08.1950   

[SCro] Aloys Eckermann als Lehrer angestellt

16.01.1951   

[SCro] Schadenfeuer in der Papierfabrik. Frl. Gertrud Gerlach kam im Feuer zu Tode.

01.03.1951   

[SCro] nach 40-jähriger Dienstzeit tritt Alfred Kellner in den Ruhestand.

1952   

  [HPF] Infolge des Preisverfalls für Papier-Erzeugnisse wird Johannes Reinmuth zur Stellung des Vergleichsantrages gezwungen, der danach zum Konkurs führt. Einer der Hauptgläubiger, Walter Gerstenmaier aus Stuttgart übernahm mit einer Treuhandgesellschaft das Werk. Im Februar 1954 Gründung der Harzer Papierfabrik GmbH. Nunmehr wird Papier hauptsächlich aus Altpapier hergestellt. 1955 trat als weiterer Gesellschafter Kaufmann Carl-Heinrich Sievers aus Bremen in das Unternehmen ein.

14.09.1957   

[SCro] Schadenfeuer bei Alois Gebhardt

1955-1978   

  [KBRh] Bernhard Voss, Pfarrer in Rhumspringe

1956   

  [Dige] Rhumspringe 1730 Einwohner

1958-1963   

  Papst Johannes XXIII.

04.11.1959   

[SCro] Franz Freiberg schreibt: Fand die Grundsteinlegung der neuen Schule statt. Der erste Bauabschnitt umfaßte 4 Normalklassen, 2 Sonderräume, Pausenhalle und Verwaltungsräume, sowie die Hausmeisterwohnung.

07.01.1960   

[SCro] Richtfest der neuen Schule.

1963-1978   

  Papst Paul VI.

13.05.1964   

wird das Rhumehotel mit einer Eröffnungsfeier seiner Bestimmung übergeben. Es kostete mehr als 1 Million DM.

01.06.1966   

[GM] nahmen die Höhlenforscher Gebr. Wünsch aus Melsungen Messungen am Quelltopf der Rhumequelle vor. Die Messungen ergaben eine Tiefe von 9.60 m. Der Wasserausstoß beträgt gewöhnlich 5 bis 5500 Ltr./sec. Damit ist sie eine der größten Quellen Europas.

01.01.1973   

Gründung der Einheitsgemeinde Duderstadt und Samtgemeinde Gieboldehausen.

01.02.1976   

wird mit dem Abbruch der 1822 erbauten Kirche begonnen.

16.05.1976   

Legt Generalvikar Adalbert Sendkar den Grundstein für die neue Kirche.

16.08.1976   

[GM 3/76] wurden die ehemaligen Rüstungshallen mit Ausnahme der Hallen des ehemaligen Kraftwerkes an den Bootsimporteur Bruno Tibus aus Lauterberg verkauft für 1.2 Millionen DM.

19.08.1976   

Richtfest der neuen Kirche

20.08.1977   

[GM 3/77] Kirchweihe der neuen Kirche in Rhumspringe durch Bischof Heinrich Maria Janssen. Ebenso wird das Pfarrrheim eingeweiht. Planung und Bauleitung Architekt Johannes Reuter, Kassel. Als Kirchweihtag wird der Sonntag nach dem 20. August, dem Gedächtsnistag des Hl. Bernward von Clairvaux festgesetzt. Die Kirche wird wiederum dem Hl. Sebastian geweiht.

18.05.1979   

[KBRh] Für die Kirche sind neue Glocken angeschafft, die das bisherige 2-er Geläut durch ein 4-er Geläut erweitern sollen. Gegossen von der Fa. Petit und Gebr. Edelbrok in Gescher in Westfalen. Die eine wird nach dem Hl. Bernward, Patron der Diözese Hildesheim, die andere nach dem Hl. Martinus, Patron des Eichsfeldes benannt. Die große 1050 kg, 120 cm Durchmesser, auf den Ton F gestimmt, die kleine 300 kg, gestimmt auf den Ton C. Das Geläut besteht nunmehr in F, As, B, C.

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